Dialogkultur & Demokratie

Mit dem Jugenddialog soll in Österreich die Dialogkultur und damit die Demokratie langfristig gestärkt werden.


Mit dem Jugenddialog wollen wir…

  • die Meinungen der jungen Menschen, die von politischen Entscheidungen betroffen sind, sammeln.
  • sicherstellen, dass unterschiedliche Meinungen gehört und Interessen berücksichtigt werden.
  • diese unterschiedlichen Sichtweisen sichtbar machen.
  • die gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigen, um stärkere Vorschläge zu entwickeln und klügere Entscheidungen zu treffen.

Mit dem Jugenddialog streben wir danach…

  • Junge Menschen als fähig und willig zu betrachten, Politik mitzugestalten (Einflussnahme und Wirkmächtigkeit).
  • all jene zu vernetzen, die für die Gestaltung von Politik wichtig sind (Brücke zwischen repräsentativer und partizipativer Demokratie).
  • öffentliche Möglichkeiten für Mitbestimmung (weiter) zu entwickeln (Erweiterung der politisch-öffentlichen-Sphäre) und
  • “Politik” erfahrbar und erlebbar zu machen (Abbau von hierarchischen Barrieren und aktives Erleben politischer Bildung).

Warum ist Demokratie und Beteiligung so schwierig?

Warum ist Demokratie und Beteiligung so schwierig?

Ein Dialog zwischen jungen Menschen und Menschen aus der Politik bewegt sich in verschiedenen Spannungsfeldern. Sich dieser Spannungsfelder bewusst zu sein und diese zu reflektieren kann nicht nur für den Jugenddialog hilfreich sein, sondern für demokratische Prozesse generell.

Die Interessen einzelner Menschen zu diskutieren, um bessere gemeinschaftliche Entscheidungen zu treffen, ist keine einfache Sache. Man hat es dabei mit der Herausforderung zu tun, unterschiedliche Prinzipien bzw. Anliegen nebeneinander zu betrachten, wie z.B.:

  • Gleichheit – Gerechtigkeit
  • Öffentlichkeit  – Privatheit
  • Freiheit  – Sicherheit/Schutz
  • Minderheiteninteressen – Mehrheitsinteressen
  • Prinzip der Repräsentation – Mitwirkung und Beteiligung