5. Psychische Gesundheit und Wohlbefinden

Verbesserung des psychischen Wohlbefindens erreichen, die Stigmatisierung psychischer Krankheiten beenden und damit die gesellschaftliche Inklusion aller jungen Menschen fördern.


Eine nennenswerte und stetig wachsende Zahl junger Menschen ist besorgt über die Zunahme von psychischen Gesundheitsproblemen wie extremem Stress, Angstzuständen, Depression und anderen psychischen Erkrankungen bei ihren AltersgenossInnen. Junge Menschen verweisen auf den extremen sozialen Druck, unter dem sie heute stehen, und sehen den Bedarf für eine bessere psychische Gesundheitsversorgung.

Ziele:

  1. Die Entwicklung von Selbstbewusstsein und eines weniger konkurrenzorientierten Denkens unterstützen, indem die Wertschätzung für individuelle Fähigkeiten und Stärken gefördert wird.

  2. Das Recht auf Arbeit und Lernen für Menschen mit psychischen Krankheiten während und nach ihrer Erkrankung schützen, um zu sicherzustellen, dass sie weiterhin ihre Ziele verfolgen können.

  3. Einen inklusiven, sektorübergreifenden Ansatz im Umgang mit der Gesundheitsversorgung bei psychischen Erkrankungen entwickeln, insbesondere für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen.

  4. Qualitativ hochwertiges „Erste-Hilfe-Training für psychische Erkrankungen“ anbieten für alle, die beruflich mit jungen Menschen zu tun haben, aber auch für Familien und FreundInnen.

  5. Inklusive, respektvolle und gut finanzierte Behandlungsmöglichkeiten durch eine integrierte, qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für psychische Erkrankungen in allen medizinischen Einrichtungen bereitstellen.

  6. Den Schwerpunkt auf vorbeugende Maßnahmen setzen, die sicherstellen, dass junge Menschen das Wissen und die Fähigkeiten erwerben, die sie für ein besseres psychisches Wohlbefinden brauchen.
  7. Programme entwickeln, die die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen bekämpfen und ein Bewusstsein dafür schaffen.