Ablauf Jugenddialog

Politik für junge Menschen soll mit jungen Menschen gestaltet werden!

Was es dafür braucht? Viele junge engagierte Menschen und Möglichkeiten zur Jugendbeteiligung.

Der Jugenddialog schafft Beteiligung auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Einstellungen, Interessen und Bedürfnisse von jungen Menschen werden dadurch sichtbar und in die Politik getragen. Politisches Engagement und (jugend-)politische Vernetzung werden durch den Jugenddialog gefördert.

Durch den Jugenddialog begegnen sich junge Menschen und EntscheidungsträgerInnen auf Augenhöhe. Politik wird dadurch erlebbar und EntscheidungsträgerInnen können an der Lebenswelt junger Menschen anknüpfen. Alle Beteiligten können so vom Jugenddialog profitieren und gemeinsam eine nachhaltige Politik für junge Menschen gestalten.

Alle sechs Monate übernimmt ein anderer EU-Mitgliedstaat den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Damit politische Aufgaben langfristig betreut werden, arbeiten jeweils drei EU-Mitgliedstaaten über 18 Monate zusammen. Für diesen Zeitraum beschließt dieses "Trio" einen Themenschwerpunkt für den Jugenddialog. Im Juli 2020 beginnt die 8. Beteiligungsrunde des Jugenddialogs mit dem Youth Goal #9 "Räume und Beteiligung für alle" als Themenschwerpunkt.

Der Jugenddialog ermöglicht Beteiligung auf unterschiedlichen Ebenen:

Was braucht es für einen Dialog mit Menschen aus der Politik?

Betroffene und EntscheiderInnen

Beim Jugenddialog sind das normalerweise junge Menschen und Personen, die für junge Menschen politische Entscheidungen treffen. Auch junge Menschen können EntscheiderInnen sein, sind aber in der Politik weniger oft vertreten.

Relevantes Thema

Beim Jugenddialog dreht sich alles um die elf Youth Goals. Das sind Themen die europaweit gemeinsam von jungen Menschen und politischen EntscheidungsträgerInnen erarbeitet wurden.

Zeitlich abgestimmter Prozess

Es braucht Klarheit darüber, wann und warum welche Schritte passieren.

Ergebnisse

Es braucht eine Zusammenfassung von dem, was diskutiert wurde, was die Beteiligten denken und worauf sich alle gemeinsam geeinigt haben.

Bekenntnis zur Weiterarbeit

Es braucht einen klaren Plan, was mit den Ergebnissen passiert und wer für die Umsetzung zuständig ist.

Koordination

Es braucht eine Person oder Gruppe, die den Dialog koordiniert und für Verbindlichkeit sorgt.