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Regionale Dialoge folgten auf Jugendkonferenz

Junge Menschen aus Wien und Niederösterreich diskutierten mit Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (Wien) und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (NÖ) über ein nachhaltiges und inklusives Europa.

Bei der 3. Österreichischen Jugendkonferenz im Juni 2022 in Parndorf im Burgenland erarbeiteten rund 50 junge Menschen aus ganz Österreich und Südtirol Ideen und Forderungen für ein nachhaltiges und inklusives Europa. Diese Forderungen wurden anschließend mit den für Jugend zuständigen Landesrät*innen und mit Jugendstaatssektretärin Claudia Plakolm diskutiert. Sowohl die Jugendlichen als auch die Politiker*innen wünschten sich nach der Jugendkonferenz eine Fortsetzung des Dialogs. In Wien und Niederösterreich fanden diese regionale Dialogveranstaltungen vor Kurzem statt.

Jugend muss stärker eingebunden werden

Im Mittelpunkt der regionalen Dialoge stand die Frage, wie Niederösterreich und Wien zu einem nachhaltigen und inklusiven Europa beitragen können. Einig war man sich auch darüber, dass junge Menschen stärker in politische Prozesse eingebunden werden müssen.

„Junge Menschen müssen bei politischen Entscheidungen miteinbezogen werden, sowohl auf regionaler und lokaler, als auch nationaler und EU-Ebene. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den EU-Jugenddialog in die Bundesländer bringen konnten, um den direkten Dialog zwischen Jugend und Politik zu fördern und Jugendbeteiligung auf regionaler Ebene zu stärken“, so Sabrina Prochaska, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung.

Bei den regionalen Dialogen wurde der regionale Bezug der Youth Goals #3 “Inklusive Gesellschaften” und #10 “Ein nachhaltiges, grünes Europa” diskutiert. „Nachhaltigkeit und die Klimakrise sind Themen, die junge Menschen sehr beschäftigen und die auch im Bildungssystem stärker behandelt werden sollten. Außerdem wünschen sich Jugendliche mehr Politische Bildung”, ergänzt die BJV-Vorsitzende.

Beim regionalen Dialog in Niederösterreich tauschten sich junge Menschen mit Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister aus. In Wien traten die Teilnehmer*innen mit Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr in Austausch. Sowohl die Jugendlichen als auch die Entscheidungsträger*innen zeigten sich sehr erfreut über die neuerlichen Gespräche.

Gefördert wurden die regionalen Dialoge durch Mittel der Europäischen Kommission im Rahmen des Europäischen Jahrs der Jugend.