News

Hier erfährst du mehr über aktuelle Entwicklungen und Projekte rund um den Jugenddialog.

Coming Soon: die 8. Beteiligungsrunde des Jugenddialogs

Im Juli 2020 startet die 8. Beteiligungsrunde des Jugenddialogs mit dem Youth Goal #9 „Räume und Beteiligung für alle“ als Themenschwerpunkt. Wir haben uns mit der Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung Isabella Steger über die neue Beteiligungsrunde unterhalten und warum „Räume und Beteiligung für alle“ ein wichtiges aktuelles Thema ist.

Mehr lesen

Im Juli startet die 8. Beteiligungsrunde des Jugenddialogs – was bedeutet das?

Isabella: Alle sechs Monate übernimmt ein anderer EU-Mitgliedsstaat den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Damit politische Aufgaben langfristig betreut werden, arbeiten jeweils drei EU-Mitgliedstaaten über 18 Monate zusammen. Für diesen Zeitraum beschließt dieses "Trio" einen Themenschwerpunkt für den Jugenddialog. Hierzu erfolgt dann eine europaweite Beteiligungsrunde, in welcher jungen Menschen ihre Einstellungen, Interessen und Bedürfnisse einbringen können. Im Juli 2020 beginnt die 8. Beteiligungsrunde des Jugenddialogs mit dem Youth Goal #9 "Räume und Beteiligung für alle" als Themenschwerpunkt.

Wie kann man sich bei einer Beteiligungsrunde einbringen als junger Mensch?

Isabella: Die Koordinierungsstelle Jugenddialog wird in Österreich viele unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten wie beispielweise Online-Befragungen und Dialogveranstaltungen anbieten. Das Ziel ist, viele junge Menschen in Österreich zu erreichen um ihre Stimmen in die Politik zu tragen. Wer selbst Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen des Jugenddialogs anbieten möchte, erhält Unterstützung. Bei der letzten Beteiligungsrunde haben auch Jugendorganisationen und Jugendzentren mitgewirkt, Partizipationsmöglichkeiten anzubieten. Hierfür stellt die Koordinierungsstelle Jugenddialog beispielsweise Unterlagen zu verschiedenen Beteiligungsmethoden, dem Dialog zwischen jungen Menschen und EntscheidungsträgerInnen sowie der Abhaltung von Veranstaltungen zur Verfügung. Außerdem kann man Materialien zu den Youth Goals und dem Jugenddialog downloaden oder bestellen.

Das Youth Goals #9 „Räume und Beteiligung für alle“ steht im Fokus der 8. Beteiligungsrunde – warum ist dieses ein wichtiges aktuelles Thema für dich?

Isabella: Junge Menschen wollen mitreden und ihre Meinung muss gehört werden. Die Klimabewegung zeigt, dass junge Menschen das gesellschaftliche Leben aktiv mitgestalten wollen. Aktuell sind Kinder und Jugendliche sehr stark von den Auswirkungen von Covid19 betroffen – daher ist es gerade in der derzeitigen Situation wichtig, Beteiligungsräume für junge Menschen anzubieten und weiterzuentwickeln, damit nachhaltige Partizipation in jeder Situation möglich ist. Diese zwei aktuellen Themen zeigen, wie wichtig Jugendbeteiligung ist und dass junge Menschen mitentscheiden wollen – in jeder Situation, die ihre Lebensrealität betrifft.

Was muss in Österreich deiner Meinung nach getan werden, um das Youth Goal #9 voranzutreiben?

Isabella: Jugendbeteiligung muss auf jeder politischen Ebene berücksichtigt werden. Wenn politische Themen Kinder und Jugendliche betreffen, müssen diese auch gleichberechtigt einbezogen und passende Partizipationsmöglichkeiten angeboten werden. Damit politische Maßnahmen den Bedürfnissen junger Menschen entsprechen, muss sichergestellt werden, dass junge Menschen alle gesellschaftlichen Bereiche und alle Ebenen von Entscheidungsprozessen angemessen beeinflussen können. Junge Menschen müssen als ExpertInnen ihrer Lebenswelt gesehen und einbezogen werden.

Die EU-Konferenz in Kroatien


Die beiden European Youth Delegates Hannah und Johannes berichten von der EU-Jugendkonferenz von 09.-11. März 2020 in Zagreb, bei welcher das Youth Goal #6 "Jugend im ländlichen Raum voranbringen" im Fokus stand.

Mehr lesen

Nur zwei Tage nach Ende der 2. Österreichischen Jugendkonferenz Götzis, Vorarlberg saßen wir bereits im FlixBus auf dem Weg zur EU-Jugendkonferenz in Zagreb. „Wir“, das heißt die beiden Europäischen Jugenddelegierten aus Österreich Johannes und Hannah sowie Martin aus dem BJV-Büro. Momentan ist es sehr schwer, sich vorzustellen, dass große Veranstaltungen jemals stattgefunden haben. Daher versuchen wir uns mit einigen Zeilen an dieses „letzte“ gemeinsame Zusammenkommen zu erinnern. Mit den Anliegen und Ideen junger ÖsterreicherInnen im Gepäck und jeder Menge Motivation sind wir am 9. März vormittags in Zagreb eingetroffen. Sowohl für Johannes als auch für Martin war es die erste EU-Jugendkonferenz, an der sie teilnahmen.

Die EU-Jugendkonferenzen finden im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaften statt, wodurch nach der letzten Konferenz in Finnland diesmal Kroatien an der Reihe war. Das Ziel der EU-Jugendkonferenzen ist es, die Bedürfnisse junger Menschen in der europäischen Politik sichtbar zu machen. Dazu treffen sich für drei Tage aus jedem EU-Land Jugenddelegierte, MitarbeiterInnen der Jugendministerien und VertreterInnen der Europäischen Kommission.

Leider wurde bereits bei der Einführungsveranstaltung deutlich, dass durch die beginnende Covid-19 Ausbreitung TeilnehmerInnen aus einigen Ländern fehlten – sowohl junge Delegierte als auch politische VertreterInnen, vor allem aus der Europäischen Kommission. Da das Gespräch mit unterschiedlichsten jungen Menschen und PolitikerInnen bei den EU-Jugendkonferenzen im Vordergrund stehen sollte , war es sehr schade, dass viele Stimmen nicht gehört werden konnten und viele Fragen offen blieben, da niemand vor Ort war, um sie zu beantworten.

Nachdem bei der letzten EU-Jugendkonferenz in Finnland das Youth Goal #8 „Gutes Lernen“ im Zentrum stand, ging es diesmal um Youth Goal #6 „Jugend im ländlichen Raum voranbringen“. Das inhaltliche Fundament der Konferenz bildete eine EU-weite Umfrage, in der rund 56 000 junge Menschen in der Europäischen Union on- und offline zu ihren Bedürfnissen, Wünschen und Verbesserungsvorschlägen befragt wurden – unter anderem ging es darum, wie der ländliche Raum für junge Menschen verbessert werden kann. Die beiden JugendforscherInnen, die die EU-weite Umfrage analysierten, führten uns auf der Konferenz in die Ergebnisse ein. Es war faszinierend, die Meinungen von so vielen jungen EuropäerInnen sowie die Ideen, die daraus entwickelt werden können, zu diskutieren.

Die drei Tage der EU-Jugendkonferenz bestanden hauptsächlich aus Workshops mit gemeinsamen Überlegungen, Ideen und Vorschlägen zur Weiterarbeit mit den Ergebnissen der EU-weiten Umfrage. Die Workshops boten Platz, sich mit den Jugenddelegierten anderer Nationen auszutauschen und gemeinsam zu diskutieren. Das war sehr interessant, doch wir hätten es wichtig gefunden, die Themen früher bekannt zu geben. Dann hätten wir uns darauf besser vorbereiten können. Bei den Podiumsdiskussionen waren verschiedene ExpertInnen eingeladen – leider aber wenig Jugendliche, von denen man gerne viel mehr gehört hätte. Zeit für Fragen und Diskussion blieb auch sehr wenig.

Nach dem Ende der Konferenz wurde von einigen Jugendvertretungen (unter anderem der österreichischen) eine Veranstaltung organisiert, bei der Ideen und hilfreiche Beispiele für eine gelungene Verbreitung der Youth Goals in verschiedenen europäischen Ländern gesammelt wurden. Das Ergebnis: anwendbare, schlüssige und bestärkende Ideen, die wir mit nach Hause tragen.

Was wir uns als Europäische Jugenddelegierte von Österreich von dieser Konferenz mitnehmen?

Enorm viele junge Menschen setzen sich für eine gerechte und solidarische Europäische Union der Zukunft ein und bringen auf den EU-Jugendkonferenzen ihre Ideen und Visionen ein – eine tolle Chance, die Stimmen junger Menschen in politische Entscheidungen der Zukunft einfließen zu lassen. Was es braucht, ist der politische Wille, den EU-Jugenddialog als echte Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeit für junge Menschen zu nutzen und umzusetzen.

Wir freuen uns schon auf das folgende Ratspräsidentschaftstrio Deutschland, Portugal und Slowenien und die damit verbundenen EU-Jugendkonferenzen. Die drei Länder werden sich auf das Youth Goal #9 „Räume und Beteiligung für alle“ konzentrieren. Die gemeinsame Bühnenpräsenz des kommenden Trios bei der EU-Jugendkonferenz in Zagreb war ein schönes Zeichen, dass für die kommende Zusammenarbeit optimistisch stimmt.

Weitere Infos zu den österreichischen Ergebnissen der EU-weiten Umfrage junger Menschen unter: http://jugenddialog.at/ergebnisse

2. Österreichische Jugendkonferenz

Rund 70 Personen junge Menschen und VertreterInnen des Jugendsektors aus allen Bundesländern Österreichs und aus Südtirol nahmen an der 2. Österreichischen Jungendkonferenz von 4. - 6. März 2020 in Götzis, Vorarlberg teil.

Mehr lesen

Der Fokus der 2. Österreichischen Jugendkonferenz lag auf den Ergebnissen einer österreichweiten Befragung zu den drei Youth Goals #6 „Jugend im ländlichen Raum voranbringen, #7 "Gute Arbeit für alle" und #8 "Gutes Lernen".

Organisiert wurde die 2. Österreichische Jugendkonferenz von der Koordinierungsstelle Jugenddialog in der BJV gemeinsam mit den Landesjugendreferaten, allen voran dem Landesjugendreferat Vorarlberg, dem Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend sowie „IZ – Vielfalt, Dialog, Bildung“ als Nationalagentur für die EU-Jugendförderungen.

Veröffentlichung der Ergebnisse der 7. Beteiligungsrunde des Jugenddialogs

An der Konsultation zur aktuellen 7. Beteiligungsrunde zum Thema „Chancen für junge Menschen schaffen“ haben sich in Österreich erfreulich viele junge Menschen beteiligt: Insgesamt haben 3320 Jugendliche und junge Erwachsene mitgemacht und ihre Einstellungen, Interessen und Bedürfnisse zu den Youth Goals #6 „Jugend im ländlichen Raum voranbringen, #7 "Gute Arbeit für alle" und #8 "Gutes Lernen" eingebracht. 

Mehr lesen

Neben der Veröffentlichung der Ergebnisse über die Kanäle der Koordinierungsstelle Jugenddialog und der BJV wurde am 26. März auch ein Pressegespräch abgehalten. Die Vorsitzenden Isabelle Steger und Derai Al Nuaimi stellten hier die Ergebnisse vor. Das Pressegespräch erfreute sich großem  medialen Interesse und breiter Berichterstattung. Die Ergebnisse wurden unter anderem auf der Startseite ORF.at veröffentlicht und in vielen Tageszeitungen wie z.B. den Salzburger Nachrichten, der Tiroler Tageszeitung, dem Kurier sowie Bezirksblättern thematisiert

Außerdem konnten die Ergebnisse auch beim 8. Forum Jugendstrategie vorgestellt werden. Durch die Posterpräsentation ergaben sich neue Kontakte, welche insbesondere auch in der nächsten Beteiligungsrunde und der kommenden Konsultation genutzt werden können.

Die Ergebnisse der österreichweiten Konsultation findet man unter: http://jugenddialog.at/ergebnisse 

"Das Coole ist: bei der Entwicklung der Youth Goals waren junge Menschen direkt eingebunden."


Hannah und Shervin sind die European Youth Delegates 2020/2021 und vertreten die Interessen von Jugendlichen in Österreich bei den EU-Jugendkonferenzen und im Europäischen Jugendforum.

Mehr lesen

Ihr wart bei den zwei EU-Jugendkonferenzen dabei, die sich mit den Youth Goals #7 "Gute Arbeit für alle" und #8 "Gutes Lernen" als Schwerpunktthemen bescäftigt haben. Was waren dazu Diskussionen?

Hannah & Shervin: Unter anderem ging es darum, die Veränderungen der zukünftigen Arbeitswelt, die uns junge Menschen sehr stark betreffen werden, zu diskutieren und sich natürlich auch zu überlegen, was "Gute Arbeit für alle" eigentlich ausmacht. Themen wie Robotisierung, Digitalisierung oder auch die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeit an sich waren in Diskussionen immer sehr präsent. Unter "Gutem Lernen" wurden sehr unterschiedliche Dinge verstanden, was deutlich machte, dass gemeinsam gefundene Themen keinesfalls automatisch mit den gleichen Prioritäten und Zielen einhergehen - diese müssen erst verhandelt und diskutiert werden. Die EU- Jugendkonferenzen bieten eine gute Basis dafür.

Der Jugenddialog als EU-weiter Prozess und die Themen von Jugendlichen in Österreich sind scheinbar sehr weiter voneinander entfernt. Welche Relevanz spielt Europa für junge Menschen in Österreich?

Hannah: Auf jeden Fall eine wichtige. Europa bietet die Chance, eine größere Perspektive auf die Themen der Zukunft zu bekommen und diese gemeinsam mit vielen anderen Menschen zu gestalten. Der Jugenddialolog und die dabei beschlossenen 11 Youth Goals machen deutlich, dass junge Menschen in Europa ähnliche Themen bewegen und die starke Stimme vieler junger EuropäerInnen dazu verhilft, klare Zukunftsvisionen niederzuschreiben und umzusetzen.Was auf europäischer Ebene diskutiert und ausgetauscht wird, kann in Österreich als Inspiration und Motivation für nationale und regionale Zielsetzungen dienen. Gleichzeitig eröffnet Europa und ein Prozess wie der Jugenddialog die Möglichkeit, sich zu beteiligen und von politischen EntscheidungsträgerInnen gehört zu werden.

"Wir alle können dazu beitragen, den ländlichen Raum positiv zu gestalten und der Jugend eine Perspektive zu geben"


Paul Ehgartner war Teilnehmer der 1. Österreichischen Jugendkonferenz. Im Interview berichtet er über seine Eindrücke und was das Youth Goal #6 "Jugend im ländlichen Raum voranbringen" für ihn, als jemand der am Land aufgewachsen ist und die Herausforderungen für Jugendliche hier kennt, bedeutet.

Mehr lesen

Du warst bei der 1. Österreichischen Jugendkonferenz in St. Kanzian dabei - was waren für dich die Highlights der Konferenz?

Paul: Für mich war die 1. Österreichische Jugendkonferenz eine gelungene Veranstaltung. Daher gibt es viele Highlights. Besonders beeindruckt hat mich das Engagement von Jugendlichen, die aus unterschiedlichsten Organisationen und mit verschiedenen Hintergründen sich aktiv einbringen und so die Jugendpolitik mitgestalten. Der persönliche Austausch mit politischen EntscheidungsträgerInnen und die Möglichkeit, die Anliegen der Jugend direkt einzubringen, war auch sehr spannend. Nicht zuletzt waren das gegenseitige Kennenlernen und Knüpfen von Kontakten ein weiteres Highlight.

Was sind Herausforderungen für Jugendliche im ländlichen Raum?

Paul: Eines der zentralen Stichworte für den ländlichen Raum ist für mich Infrastruktur. Oft fehlt diese, und das führt zu Herausforderungen für Jugendliche. Ein Beispiel ist unattraktiver bzw. mangelnder öffentlicher Verkehr. Nachhaltige Mobilität ist ein entscheidender Faktor. Darüber hinaus spielen aber auch eine zeitgemäße Internetanbindung, hochwertige Bildungseinrichtungen und Arbeitsmöglichkeiten, ausreichende Nahversorgung, vorhandene Kinderbetreuungseinrichtungen, geeigneter Wohnraum und abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten eine große Rolle. Nicht zuletzt ist auch der Klimawandel und seine Folgen ein Megathema das uns vor große Herausforderungen stellt.

Was muss in Österreich getan werden, um speziell Youth Goal #6 umzusetzen?

Paul: Die Politik ist gefordert Rahmenbedingungen schaffen, um die vorhin genannten Herausforderungen zu bewältigen. Gerade im Bereich Infrastruktur besteht noch erheblicher Handlungsbedarf. Dabei ist immer auf die Einbindung der Jugend zu achten. Die dauerhafte Etablierung der Österreichischen Jugendkonferenz ist dazu ein wichtiger Schritt.

Aber auch wir alle können mit unserem Handeln dazu beitragen, den ländlichen Raum positiv zu gestalten und damit der Jugend eine Perspektive zu geben. Durch den Kauf regionaler Produkte unterstützt man lokale Wirtschafträume und sichert Wertschöpfung in der Region. Dies gilt für die Lebensmittel gleichermaßen wie für Dienstleistungen und andere Produkte.

1. Österreichische Jugendkonferenz

In Zusammenarbeit mit der BJV, den Landesjugendreferaten, allen voran dem Landesjugendreferat Kärnten, und dem Bundeskanzleramt organisierte die Koordinierungsstelle Jugenddialog von 5. bis 7. Juni 2019 die 1. Österreichische Jugendkonferenz in St. Kanzian am Klopeiner See (Kärnten).
Mehr lesen
Ziel der Jugendkonferenz war es, einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Jugend und Politik zu ermöglichen und Interessen, Bedürfnisse und Wünsche junger Menschen zu den Youth Goals Jugend im ländlichen Raum voranbringen“, „Gute Arbeit für alle“ und „Gutes Lernenzu erfassen.

Die 1. Österreichische Jugendkonferenz ist in den EU-Jugenddialog eingebunden. Die Ergebnisse der Jugendkonferenz werden somit im Rahmen des europaweiten Beteiligungsprozesses zum Thema „Chancen für junge Menschen schaffen“ ausgewertet und in den EU-Jugenddialog eingespielt, welcher in jugendpolitischen Entscheidungen berücksichtigt wird. 

Youth Goals im Labor

Zur Weiterentwicklung der Youth Goals werden Indikatoren und Instrumente zur regionalen Verankerung erarbeitet


Die Jugendvertretungen von Österreich, Kroatien, Portugal, Deutschland und Zypern haben in Zusammenarbeit mit dem Forscher Ondřej Bárta eine Partnerschaft zur Entwicklung von Instrumenten zur Unterstützung der Umsetzung der Youth Goals gestartet.

Mehr lesen
Das Projekt umfasst zwei Hauptaufgaben: die Schaffung von Monitoringinstrumenten zur Umsetzung der Youth Goals und die Erarbeitung von Good-Practice-Beispielen, um den EU-Jugenddialog auf die regionale und lokale Ebene zu bringen.

Für den EU-Jugenddialog ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass junge Menschen sich im gesamten Prozess engagieren können. Das Projekt will den Dialog zwischen der EU und der Jugend weiter stärken und soll eine partizipative und evidenzbasierte Politikgestaltung gewährleisten. Das Projekt läuft bis Mitte 2020 und bietet eine solide Wissensbasis für eine reibungslose Umsetzung der Jugend-Ziele. Das Projekt wird von Erasmus+ gefördert.

Im Rahmen des Projekts wurde auch eine MultiplikatorInnen-Veranstaltung in Wien organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, Instrumente und Projekte vorzustellen, um junge Menschen im Rahmen des EU-Jugenddialogs in lokale und regionale Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die Zielgruppe der Veranstaltung waren lokale EntscheidungsträgerInnen (z.B. BürgermeisterInnen, GemeinderätInnen, etc.), die an regionaler Jugendbeteiligung interessiert sind. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich mit europäischen KollegInnen zu vernetzen und Good-Practice-Beispiele auszutauschen.