Die EU, Social Media & Du
Das war die Österreichische Jugendkonferenz 2026!
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Mehr InformationenThema und Ziele
Social Media,
digitale Teilhabe
und EU
Bei der Österreichischen Jugendkonferenz von 10.-12. Juni 2026 in St. Pölten beschäftigten sich über 60 junge Menschen aus ganz Österreich und Südtirol mit der Rolle von Social Media in ihrem Alltag. In Workshops mit Expert*innen gingen sie u.a. folgenden Fragen nach:
- Wie kann ich Informationen aus Sozialen Medien besser einordnen und Fake News erkennen?
- Wie funktionieren Algorithmen und was passiert mit meinen Daten?
- Wie schütze ich mich vor problematischen Inhalten und achte auf meine psychische Gesundheit?
- Wie muss der digitale Raum aussehen, damit ich mich sicher einbringen und meine Meinung äußern kann?
Rund um diese Fragestellungen entwickelten die Teilnehmenden Ideen und Forderungen und diskutierten diese am letzten Tag der Konferenz mit Politiker*innen aus den Bundesländern und der Bundesministerin für Europa, Familie und Jugend. Die Jugendkonferenz bot darüber hinaus viel Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und um gemeinsam Spaß zu haben.
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Ergebnisse derJugendkonferenz 2026 in St. Pölten
Mehr Medienbildung und Plattformen regulieren
Die Teilnehmenden der Jugendkonferenz schätzen Soziale Medien als Ort des Austauschs, der Kreativität und der Information. Sie sind sich aber auch der Risiken und Abhängigkeiten bewusst, die der digitale Raum und insbesondere Soziale Medien bergen.
Viele der Forderungen der Teilnehmenden zielten daher auf eine stärkere Vermittlung von Wissen und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien ab.
Ein Großteil der Teilnehmenden war sich einig, dass sich die übermäßige Nutzung sozialer Medien negativ auf die psychische Gesundheit von jungen Menschen auswirken kann. Daher fordern sie mehr gezielte Angebote und einfacheren Zugang zu Therapie- und Beratungsstellen sowohl im analogen als auch im digitalen Raum.
Einig waren sich die Teilnehmer*innen der Jugendkonferenz auch darüber, dass digitale Plattformen strenger reguliert und bei Verstößen zur Verantwortung gezogen werden müssen. Auf digitalen Plattformen braucht es mehr Transparenz zu gesammelten Daten und dem eigenen Nutzungsverhalten.
Alle Ideen, Wünsche und Forderungen der jungen Teilnehmenden wurden festgehalten und zusammengefasst. Als Bundesjugendvertretung nehmen wir diese Ergebnisse in unsere politische Arbeit auf und reichen sie an europäische, nationale und regionale Ebene weiter.
Die anwesendenen Politiker*innen wurden zudem gebeten, basierend auf den Ergebnissen eine Maßnahme zu nennen, die sie in nächster Zeit anstoßen bzw. umsetzen werden. Ende 2026 werden wir nachfragen, was daraus geworden ist.
Politik darf nicht über die Köpfe von Kindern und Jugendlichen hinweg entschieden werden, das gilt von der Gemeinde bis zur EU-Ebene. Damit junge Menschen in einem Dialog auf Augenhöhe ihre Anliegen direkt an Politiker*innen richten können, veranstalten wir die Österreichische Jugendkonferenz jährlich im Rahmen des EU-Jugenddialogs.



Die Österreichische Jugendkonferenz 2026 wurde von der BJV in Zusammenarbeit mit den Landesjugendreferaten, allem voran dem Gastgeberland Niederösterreich und dem Bundeskanzleramt organisiert. Die Veranstaltung wird vom Erasmus+ Programm ko-finanziert.







