#5 Psychische Gesundheit und Wohlbefinden

Überblick:

  • Jungen Menschen soll es psychisch besser gehen.
    Das heißt, dass sie sich gut fühlen
    und dass es ihnen im Kopf gut geht.
  • Es gibt viele Vorurteile gegen Menschen
    mit psychischen Krankheiten.
    Die Vorurteile müssen aufhören.
    Menschen mit psychischen Krankheiten
    haben zum Beispiel Probleme mit ihren Gefühlen.
    Sie sind zum Beispiel oft sehr traurig
    oder haben oft große Angst.
    Sie erleben Dinge oft anders
    als Menschen ohne psychische Krankheiten.
  • Nur so können alle jungen Menschen
    gut an der Gesellschaft teilnehmen.

Darum geht es:

Viele junge Menschen machen sich Sorgen.
Denn es gibt immer mehr Jugendliche
mit psychischen Problemen, zum Beispiel:

  • Stress
  • Angst-Zustände
  • Depressionen

Junge Menschen sagen:
Das liegt am hohen Druck,
den Jugendliche in der Gesellschaft haben.
Es muss eine bessere Versorgung
für Menschen geben, die psychische Probleme haben.

So ändern wir das:

  • Junge Menschen brauchen mehr Selbst-Bewusstsein.
    Für viele Menschen in unserer Gesellschaft
    ist Wettbewerb sehr wichtig.
    Für sie geht es immer darum, wer besser ist.
    Das muss sich ändern.
    Es muss mehr darum gehen,
    was jeder einzelne Mensch gut kann
    und welche Stärken jeder einzelne Mensch hat.
  • Menschen mit psychischen Krankheiten
    müssen das Recht haben,
    dass sie arbeiten und lernen können.
    Das gilt während ihrer Krankheit und danach.
    Sie müssen ihre Ziele verfolgen können.
  • Es muss eine gute Versorgung geben
    für Menschen mit psychischen Krankheiten.
    Dafür müssen Organisationen
    aus verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten.
    Zum Beispiel aus der Jugend-Arbeit
    und aus dem Krankenhaus.
    Die Versorgung müssen alle bekommen.
    Besonders auch Jugendliche,
    die Nachteile in der Gesellschaft haben.
  • Es muss gute Erste-Hilfe-Kurse
    für psychische Krankheiten geben.
    Diese Kurse sollen alle Erwachsenen machen,
    die mit jungen Menschen zu tun haben.
    Zum Beispiel Familien, Freund*innen
    und Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten.
  • Es soll gute Möglichkeiten für
    die Behandlung von psychischen Krankheiten geben.
    Alle Jugendlichen müssen Zugang dazu haben.
  • Alle Menschen, die Jugendliche behandeln,
    müssen Respekt vor den Jugendlichen haben.
    Es muss genug Geld
    für solche Behandlungen geben.
    Und die Behandlung soll in allen
    medizinischen Einrichtungen möglich sein,
    zum Beispiel im Krankenhaus.
  • Es soll verhindert werden,
    dass immer noch mehr Jugendliche
    psychisch krank werden.
    Junge Menschen sollen lernen, was sie tun können,
    damit es ihnen psychisch besser geht.
  • Es gibt viele Vorurteile
    gegen Menschen mit psychischen Krankheiten.
    Es muss mehr Programme zu diesem Thema geben.
    So lernen die Menschen mehr darüber.
    Sie merken, dass die Vorurteile nicht stimmen.